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GerardM - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0

Licht, Glas und Geschichte: Die Gedächtniskirche neu entdecken

1. Juli 2026, ab 10 Uhr in Potsdam und Berlin

Aufbauend auf dem vorangegangenen Vortrag bietet diese Exkursion die Gelegenheit, das theoretische Wissen über das Schaffen von Egon Eiermann direkt am Objekt zu vertiefen. Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-kirche, das wohl markanteste Werk des in Babelsberg geborenen Architekten, steht dabei im Mittelpunkt der fachlichen Betrachtung. Unter der Leitung von Joachim Lackner erschließt sich das beeindruckende Ensemble der Nachkriegsmoderne in all seinen gestalterischen Facetten.
Ein besonderer Höhepunkt ist der exklusive Zugang zum sogenannten „Geheimgang“ zwischen den doppelten Glaswänden des Kirchenschiffs. Hier lässt sich die einzigartige Lichtführung der über 20.000 Glasbausteine aus Chartres unmittelbar erfahren, deren Farbgewalt sich je nach Sonnenstand stetig wandelt. Die Führung verdeutlicht, wie Eiermanns visionäre Architektur und sein integratives Designverständnis die deutsche Baukunst nachhaltig geprägt haben. Es bietet sich eine seltene Gelegenheit, technische und ästhetische Details eines weltberühmten Baudenkmals hautnah zu erleben, die dem gewöhnlichen Besucher verborgen bleiben.

Treffpunkt: 01.07., ca. 10:00 Uhr, Potsdam Hbf, Gleis 6/7 (nicht barrierefrei)

Dauer: Führung ca. 1–1,5 Std

Kosten: 5-8 € für Kirchenbesuch und 8 € für Vortrag, zzgl. Fahrtkosten

Anmeldung: Verbindlich erforderlich bis zum 15. Juni 2026

 

kretschmann_foto_Andre Rival_HdN

Führung im Naturkundemuseum Potsdam durch die Sonderausstellung "Achtung Eule"

6. August 10:00-12:00 Uhr im Naturkundemuseum Potsdam

Vor 75 Jahren erfanden Erna und Kurt Kretschmann aus Bad Freienwalde ein Symbol, das bis heute jeder kennt: eine schwarze Eule auf gelbem Grund. Als offizielles Schild weist sie uns den Weg in die geschützte Natur. Die Sonderausstellung wirft einen Blick auf das bewegte Leben des Erfinderpaares, das eng mit dem Naturschutz in der DDR verbunden war. Sie erzählt von der Idee hinter der Eule, ihrer Gestaltung und Verbreitung – und von ihrer überraschend lebendigen Geschichte bis heute. Im Anschluss an die Führung  steht uns Jeanette Toussaint, Mitkuratorin der Ausstellung,  noch für Fragen zur Verfügung und zeigt uns Filmsequenzen zum Thema Naturschutz.

 

Die Akademie in der Landeszentrale für politische Bildung

Was bleibt - Arm im Alter Ausstellungsbesuch 27. August um 10 Uhr kostenfrei

Viele Menschen wünschen sich ein gutes Leben im Alter, doch die Realität sieht oft anders aus. In Deutschland
 In Deutschland ist jede sechste Person im Ruhestand von Armut bedroht. Wer im Alter arm ist, muss weiterarbeiten oder stattliche Hilfe nutzen. Neben Geldmangel bedeutet dies oft auch sozialen und kulturellen Ausschluss. Ein fotografisches Langzeitprojekt untersucht nun das Leben mit begrenzten Mitteln. Es zeigt, wie betroffene ihre Situation erleben, welche Strategien sie nutzen und was sie sich wünschen.
Wir besuchen gemeinsam diese Ausstellung.

 

Bundesarchiv, Bild 183-G0301-0001-009 / CC-BY-SA 3.0

Gassenhauer der 70er Jahre in der DDR oder welche Sendungen die Straßen „leer“ fegten

10. September, 15-16:30 Uhr in der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam

Gemeinsam mit Julia Sommer aus dem Deutschen Rundfunkarchiv  und Joachim Lackner lädt die Akademie 2. Lebenshälfte zusammen mit der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam zu einer nostalgischen Entdeckungsreise in die Fernsehgeschichte der 1970er-Jahre ein. Im Mittelpunkt stehen legendäre Serien, Filme und Unterhaltungsformate, die in der DDR ein Millionenpublikum vor die Bildschirme lockten – Sendungen, bei denen sprichwörtlich „die Straßen leer waren“.
Anhand ausgewählter Kurzsequenzen bekannter Produktionen werfen wir einen Blick auf die damaligen Publikumslieblinge und fragen: Was machte diese Formate so erfolgreich? Wie reagierte die Bevölkerung auf bestimmte Sendungen? Und wie wurde in der DDR eigentlich gemessen, wie viele Menschen zuschauten?
Ein besonderer Fokus liegt auf der Zuschauerforschung jener Zeit: Wie ermittelte man Sehbeteiligungen ohne digitale Technik? Welche Rolle spielten Zuschauerpost, Befragungen und interne Auswertungen? Und was verraten die Archivbestände heute über Medienwirkung und Alltagskultur in der DDR?
Die Veranstaltung verbindet Filmbeispiele, Archivmaterial und zeitgeschichtliche Einordnung – ein Abend über Fernsehgeschichte, Erinnerungskultur und mediale Öffentlichkeit in den 70er-Jahren.

 
Von Josef Mathias Grassi - Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=64422861

Von Josef Mathias Grassi - Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=64422861

250 Jahre Königin Luise- Dialoglesung

Donnerstag | 15. Oktober 2026 | 11:00 Uhr

Der 250. Geburtstag von Königin Luise von Preußen, geb. Luise von Mecklenburg-Strelitz am 10.März 1776 ist Anlass und Gelegenheit auf ihr Leben ihre Persönlichkeit und ihr Wirken an der Seite ihres Mannes König Friedrich-Wilhelm III, in einer für Preußen kritischen Zeitspanne, zurückzuschauen. Luise ist der preußischen Öffentlichkeit trotz ihres kurzen Lebens im Verlauf des 18. und 19. Jahrhunderts als außerordentlich soziale, volksnahe und dem Schicksal Preußens während der napoleonischen Kriege zugewandte und verbundene Persönlichkeit, in Erinnerung. Sie mischt sich aber auch aktiv als “Beraterin” in die Politik ihres zögerlichen Mannes ein und versucht die Interessen Preußens zu wahren. Zeugnisse ihres Denkens und ihrer Überzeugungen sowie ihrer Gefühle offenbaren sich in einem umfangreichen Briefwechsel den sie mit der Familie und Persönlichkeiten ihrer Zeit führt. 


 


 
Bild von Eli

Eli Klecha
Koordination Kontaktstelle Potsdam

Telefon: 0331 200 46 95
E-Mail: klecha@lebenshaelfte.de

Bild von Anke

Anke Kucher
Bildungsorganisation

Telefon: 0331-2004695
E-Mail: kucher@lebenshaelfte.de

 
 
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