Weiterbildung im Ehrenamt
Für das ehrenamtliche Engegament mit Senioren und Kindern bieten wir 1x im Monat ein kostenfreies Weiterbildungsformat an. Die Weiterbildungen sind offen für jede Person, welche sich in Potsdam ehrenamtlich engagiert. Wir informieren zu verschiedenen Themen und geben Raum für den wichtigen Erfahrungsaustausch. Nähere Informationen zu jeder einzelnen Weiterbildung erhalten Sie, wenn Sie dem Anmeldungslink folgen. Bei Fragen melden Sie sich gern.
Montag, 26. Januar, 14:30 - 16 Uhr: Auftaktveranstaltung Ehrenamtliches Engagement
für alle ehrenamtlich engagierten Seniorenbegleiter: innen sowie Lese– und Lernpat:innen in Potsdam und
Interessierte. Bei Kaffee und Kuchen haben Sie und ihr die Möglichkeit uns und einander besser kennenzulernen. Gemeinsam sprechen wir über das neue Jahr 2026 und beantworten alle Fragen
rund ums Ehrenamt. Mit Christina Kaminski, Pflegeberaterin und Daniela Seydak, Ehrenamtskoordinatorin
Montag, 16. Februar, 14:30-16 Uhr: Dyskalkulie und Rechtschreibschwäche
Für alle ehrenamtlich engagierten Lese– und Lernpat:innen in Potsdam und Interessierte. Kinder und Jugendliche mit Dyskalkulie und Rechtschreibschwäche (LRS) haben o. ähnliche psychische und soziale Probleme wie Leistungsängste, geringes Selbstwertgefühl oder Wutausbrüche. Dies liegt an den ständigen Misserfolgserlebnissen. Wie kann ich als Ehrenamtliche /r helfen? Mit Regina Mai, Logopädin.
Montag, 23. Februar, 14:30 -16:00 Uhr: Umgang mit Menschen mit Demenz Teil 2
Für alle ehrenamtlich engagierte Seniorenbegleiter: innen und alle Interessierte. Der Kontakt zu Menschen mit Demenz betrifft nicht nur die Erkrankten, sondern auch Angehörige und Freunde. Aufbauend auf dem ersten Teil möchten wir Ihnen und euch im Februar weitere praxisnahe Einblicke geben und Ihnen zeigen, wie Sie im Alltag sinnvoll unterstützen und begleiten können. Ehrenamtliche Ressourcen, kreative Beschäftigungsangebote und soziale Teilhabe stehen im Mittelpunkt, damit Demenzbetroffene sich verstanden und wertgeschätzt fühlen. Mit Sigrid Hentrich, Demenzberaterin.
Montag, 16. März, 14:30-16 Uhr: Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule
Für alle ehrenamtlich engagierten Lese– und Lernpat:innen in Potsdam und Interessierte. Probleme beim Übergang vom Kindergarten in die Grundschule entstehen oder durch Ängste vor Neuem, mangelnde Selbstständigkeit oder Schwierigkeiten bei der Bewältigung sozialer Herausforderungen. Kinder können überfordert sein, weil sie mit den neuen Anforderungen und dem verändertem Lernumfeld nicht zurechtkommen. Wie kann ich als Ehrenamtliche /r helfen? mit Olaf Schulz, Dipl.-Sozialpädagoge; Mediator (BM); Systemischer Familientherapeut und Berater; Systemischer Supervisor
Montag, 23. März, 14:30-16 Uhr: Besuch des Pflegestützpunktes Potsdam
Für alle ehrenamtlich engagierten Seniorenbegleiter: innen und Interessierte. Der Pflegestützpunkt in Potsdam ist neutrale Beratungsstelle der Pflege– und Krankenkassen. Im Gespräch mit Christina Kaminski gibt es die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Erfahrungen auszutauschen. Gemeinsam beleuchten wir Themen rund um die Seniorenbegleitung – von Alltagsunterstützung über Kommunikatoon bis hin zu pflegerelevanten Anliegen.
Montag, 20. April, 14:30-16 Uhr: Besuch des Integrationskindergartens im Oberlinhaus
Für alle ehrenamtlich engagierten Lese– und Lernpat:innen in Potsdam. Wie funktioniert eine Integrationskita? Welche Besonderheiten sind zu beachten? Wie begegne ich den Eltern der Integrationskinder? Bei einem gemeinsamen Besuch möchten wir uns vor Ort ein Bild machen, die Räumlichkeiten kennenlernen, Abläufe verstehen und mit den Erzieherinnen und Erziehern ins Gespräch kommen. Im Austausch erfahren Sie mehr über Unterstützungsbedarfe, pädagogische Ansätze und hilfreiche Fördermöglichkeiten.
Montag, 27. April, 14:30-16 Uhr: Prävention: Kriminal- und Verkehrssicherheit
Für alle ehrenamtlich in Potsdam Engagierten: Polizeihauptkommissarin Mutschischk spricht zu Kriminal- und Verkehrssicherheit. Sie klärt umfassend über Betrugsformen wie Enkeltrick, Haustür- und Internetbetrug auf, erläutert typische Maschen und Warnsignale und gibt praktische Tipps zum Schutz von Haus, Wohnung und digitalen Geräten. Außerdem erklärt sie sichere Verhaltensweisen im Straßenverkehr und Hinweise zur Verkehrssicherheit im Alltag.
Montag, 04. Mai, 14:30-16 Uhr: Abschiedsvorsorge und Bestattung
Der Tod trifft uns irgendwann alle. Einige von uns haben genaue Vorstellungen, wie der eigene
Abschied vom Leben auf dieser Erde gestaltet werden soll und wer beteiligt wird. Gemeinsam
schauen wir auf folgende Themen: Patientenverfügung, Bestattungsvollmacht, Sterbegeldkonto, Abschiedsfeier, Bestattung, Rituale und Orte. Die Fotografin Natalie Stahl ist auf letzte Fotos spezialisiert und hält besondere Orte, Gegenstände und Menschen in ihren Bildern fest, sodass Erinnerungen entstehen und bleiben können und neue Schritte und Übergänge in Unbekanntes leichter werden.
Schulung für Nachbarschaftshelfer:innen ab September 2026
Um Menschen mit Pflegebedarf ein möglichst langes Leben im eigenen Zuhause zu ermöglichen, benötigen sie neben der Pflege oft auch Unterstützung im Alltag – etwa beim Einkaufen, bei der Hausarbeit oder beim Spaziergang. Überall im Land leisten Nachbarinnen und Nachbarn bereits ehrenamtlich diese Hilfe. Ab sofort können pflegebedürftige Menschen ihren Helferinnen und Helfern eine kleine Aufwandsentschädigung zahlen und diese Leistung bei ihrer Pflegekasse abrechnen. Die Pflegeversicherung stellt für alle häuslich versorgten pflegebedürftigen Personen einen sogenannten Entlastungsbetrag in Höhe von monatlich bis zu 131 Euro zur Verfügung. Dieses Geld kann unter anderem für anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag genutzt werden, dazu gehört nun auch die Nachbarschaftshilfe. Der Entlastungsbetrag wird nicht jeden Monat automatisch ausgezahlt, sondern nachträglich erstattet. Dafür muss nachgewiesen werden, dass entsprechende Leistungen in Anspruch genommen wurden. Die ehrenamtlich helfende Person muss beim Landesamt für Soziales und Versorgung als Nachbarschaftshelferin oder Nachbarschaftshelfer registriert worden sein.
Beispiele fĂĽr Nachbarschaftshilfe sind:
• Einkäufe erledigen, gern auch gemeinsam
• zusammen Anträge und Formulare ausfüllen
• Begleitung bei Ausflügen oder zu Arztterminen
• Unterstützung im Haushalt
• Hilfe im Umgang mit Computer und Handy
• gemeinsame Aktivitäten, z. B. Spaziergänge
Nachbarschaftshelferin oder Nachbarschaftshelfer kann sein, wer eine Schulung über Grund- und Notfallwissen von 6 Zeitstunden nachweist oder bei einschlägiger beruflicher Qualifikation bzw. bei Kenntnissen aus einem Pflegekurs an einer Informationsveranstaltung von 2 Zeitstunden teilgenommen hat und zusichert, dass er/sie
• maximal zwei pflegebedürftige Personen im gleichen Zeitraum unterstützt werden,
• die Nachbarschaftshelferin oder der Nachbarschaftshelfer mit der pflegebedürftigen Person nicht bis zum zweiten Grad verwandt oder verschwägert ist,
• in einer häuslichen Gemeinschaft lebt oder
• als Pflegeperson im Sinne des § 19 SGB XI tätig ist.
Derzeit bereiten wir die entsprechenden Schulungen für Nachbarschaftshelfer:innen bei uns vor. Sie können sich bereits per Mail unter aka-potsdam@lebenshaelfte.de anmelden.
Manuela Klecha
Koordination Kontaktstelle Potsdam
Telefon: 0331 200 46 95
E-Mail: klecha@lebenshaelfte.de
Anke Kucher
Bildungsorganisation
Telefon: 0331-2004695
E-Mail: kucher@lebenshaelfte.de


