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Ehrenamtliche individuelle Begleiter

Mehr Bewegung in der Häuslichkeit durch qualifizierte ehrenamtliche Besucher
Bewegung im hohen Alter

Ziel des 2. Teil des Projektes 'Bewegung im hohen Alter' ist die Entwicklung und Erprobung eines praxisorientierten Curriculums f√ľr ehrenamtliche Helfer, die sich um die Betreuung hochaltriger Menschen k√ľmmern, die allein zu Hause leben. Dabei geht es neben der F√∂rderung von Kommunikation und praktischer Lebenshilfe vor allem auch um die F√∂rderung von k√∂rperlicher und geistiger Aktivit√§t.
Basis hierf√ľr sind die Ergebnisse o.g. Recherche und Fachtagung.

 

1. Schritt:
Analyse der Erfahrungen und Problemsicht verschiedener Akteure, die bereits die Gruppe der zu Hause lebenden Hochaltrigen unterst√ľtzen sowie der Programme und Aktivit√§ten im Land

2. Schritt:
Gewinnung von Akteuren f√ľr das Vorhaben ‚ÄěIndividueller Begleiter‚Äú (Ehrenamtsagenturen, KK, Pflegefachleute, Wissenschaft u.a. )

3. Schritt:
Entwicklung eines niedrigschwelligen Weiterbildungsangebotes f√ľr interessierte Ehrenamtliche und Angeh√∂rige

4. Schritt:
Erprobung des Curriculums in 2 Regionen (Stadt/ Land)

5. Schritt:
Aufarbeitung der Erfahrungen und Zusammenfassung der Ergebnisse als nutzbares Curriculum ‚Äď Entwicklung eines Fortbildungsangebotes f√ľr Freiwilligenagenturen u.a.

6. Schritt:
Veröffentlichung der Ergebnisse

 
Partner des Projektes

F√ľr die Entwicklung und Erprobung der Fortbildung konnten kompetente Partner gewonnen werden:

  • die AOK Nordost mit ihrem erfolgreichen Programm der Sturzprävention;
  • die Europäische Sportakademie Brandenburg mit ihren Erfahrungen bei der Schulung im Bereich Rehasport/ Seniorensport;
  • die Volksolidarität Uckermark mit ihren ehrenamtlichen Sozialbegleitern;
  • die Agentur für Bürgerschaftliches Engagement/ Kompetenzzentrum Havelland mit ihren ehrenamtlichen Alltagsbegleitern
  • die Medizinerin und engagierte Tanzlehrerin Dr. Ingrid Krause.
  • die Freiwilligenagentur der Caritas Brandenburg an der Havel mit ihrem Besuchsdienst

Zeitrahmen: Juni 2013 bis Februar 2015

Entwicklung und Erprobung eines Curriculums

In mehreren Treffen haben die Partner an dem gemeinsamen Curriculum 'Mehr Bewegung und Sicherheit im hohen Alter, angeregt durch ehrenamtliche Besucher/innen' gearbeitet. Die AOK Nordost bringt sich dabei besonders auch mit ihren Erfahrungen aus dem Programm der Sturzprävention ein.

Vom 10 bis 13. Februar 2014 wurde der erste Kurs in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Havelland bei der Gruppe der ehrenamtlichen Alltagsbegleiter in der VHS Rathenow durchgef√ľhrt. 16 Interessierte haben sich beteiligt.

Vom 17. bis 20.Februar 2014 wurden 14 ehrenamtlichen Sozialbegleiter der Volkssolidarität Uckermark im Mehrgenerationenhaus Schwedt fortgebildet.

Der dritte √ľberarbeitete Kurs fand vom 01.12.2014 bis 14.01.2015 beim Projekt Ehrenamtlicher Besuchsdienst der Caritas Brandenburg mit 11 Teilnehmer/innen statt.

Alle hatten gro√ües Interesse und vielf√§ltige Erwartungen. Ein Teil ist bereits seit l√§ngerem im Besuchsdienst t√§tig und hoffte auf Anregungen zu Bewegung und Besch√§ftigung mit den alten Menschen. Einige Teilnehmer/innen  wollten neu in den Besuchsdienst bzw. in die Alltagsbegleitung einsteigen.

Werbe-Info für den Kurs
PDF-Datei (379 kB), Januar 2014

Einschätzung der Teilnehmer/innen
  • Die Erwartungen der Teilnehmer/innen wurden durch den Kurs gut bis sehr gut (2/3) erfüllt.
  • Besonders gefiel ihnen die Mischung aus Theorie und Praxis.
  • Sie haben viel neue Wissen aufgenommen, sehr viele kreative Anregungen und Hinweise bekommen und eine Vielfalt an einfachen Übungen kennen gelernt.
  • Fast 2/3 der TN sind sehr motiviert, die Themen Bewegung und Sturzprävention bei ihren Besuchen einzubringen.
  • Die Hälfte schätzt ein, nach den 4 Tagen in der Lage zu sein, kleine Bewegungen umzusetzen. Die anderen möchten es teilweise erst in Ruhe in der Praxis erproben.
  • Die Vielfalt der Referenten, die gute Organisation vor Ort und die Einbeziehung der Gruppe wurden gelobt.

Das Projekt wird in Kooperation mit dem B√ľndnis "Gesund √§lter werden in Brandenburg" realisiert und aus Mitteln des Seniorenpolitischen Ma√ünahmenpaketes des Landes Brandenburg sowie des Gesundheitsministeriums finanziert.

 
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