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Beratung, Innovation und neue Strategien für die Seniorenwirtschaft

Die Projekteiterin Eva Gehltomholt auf der Auftaktveranstaltung in Potsdam

Hintergrund

Ausgangspunkt der Projektidee waren folgende Erkenntnisse und Erfahrungen:
Die vielfältigen Dimensionen beruflicher Leistungsfähigkeit älterer Beschäftigter  sind für die Stabilität, Verlässlichkeit und Weiterentwicklung von Betrieben lebenswichtig. Sie müssen von allen Beteiligten erkannt, besser genutzt und weiterentwickelt  werden. Bisherige Konzepte des Umgangs mit alternden Belegschaften sind entweder noch defizitorientiert (Schonarbeitsplätze) oder nur in größeren Unternehmen realisierbar  (z.B. Jobrotation).
Ein erfolgreicherer Weg kann es sein (Beispiel VW), mit den Beschäftigten gemeinsam Möglichkeiten zu erschließen, wie ihre Kompetenzen am besten zur Wirkung kommen können und wie sie sich dafür qualifizieren können. Diese Einbeziehung und Wertschätzung setzt neue Energie frei und macht die Beschäftigten zum Mitgestalter ihrer Zukunft im Unternehmen.

Die Idee

Die besondere Idee des Projektes „Bildung mit BISS“ bestand darin, gemeinsam mit den betrieblichen Akteuren Instrumente speziell für KMU zu entwickeln, die die Beteiligung älterer Beschäftigten am Innovationsprozess des Unternehmens ermöglichen, um deren Motivation und Entwicklung zu stärken. Dabei sollten zwei parallel ablaufende Handlungsstränge zusammengeführt werden: Die individuelle Entwicklung der älteren Beschäftigten und die Unternehmensentwicklung der beteiligten Betriebe werden analysiert und durch betriebliche Projekte und Coaching am Arbeitsplatz miteinander verknüpft. Folgender Ablauf war geplant:

Schaubild - Bildung mit BISS
PDF-Datei (83 kB), März 2009

Ziel des Projektes

Ziel des Projektes „Bildung mit BISS“ war es, gemeinsam mit innovationsinteressierten KMU aus dem Land Brandenburg Potenziale beruflicher Handlungskompetenzen älterer Beschäftigter zu aktivieren, ihre beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten zu erschließen und in die Innerbetriebliche Entwicklung einzubeziehen.

Gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.

 
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